Fairwalter, die moderne und faire Immobiliensoftware

Fasoon & Friends

In unserem Blog stellen wir Ihnen auch regelmässig Gründer und Unternehmer vor. Sie erzählen, welche Erfahrungen sie auf dem Weg in die Selbständigkeit gemacht haben und was ihre wichtigsten Schritte auf dem Weg zum Erfolg sind.

In diesem Beitrag: Die FAIRWALTER AG.

 

Bitte stelle dein Unternehmen kurz vor.

Mit Fairwalter (fairwalter.ch) betreiben wir eine Software-Plattform auf der Eigentümer, Verwalter und Dienstleister gemeinsam Immobilien vermieten können und dabei mit denselben Daten und in denselben Prozessen arbeiten.

 

Seit wann gibt es eure Firma?

Wir haben Fairwalter im November 2017 gegründet

 

Wie viele Personen arbeiten für deine Firma?

Zur Zeit sind wir zu fünft.

 

Wie lange hat es gedauert von der ersten Idee bis zur eigenen Firma?

Etwa ein Jahr vom ersten gemeinsammen Brainstorming bis zur Gründung. Der Gedanke, Abläufe in der Immobilienverwaltung zu digitalisieren, hat uns aber schon vorher unabhängig von einander beschäftigt. Als Mieter einerseits und als Entwickler / Unternehmensberater andererseits war dieses Bedürfnis schwer zu übersehen ;-).

 

Welche Themen haben dich in der Gründungsphase am meisten beschäftigt und hättest du dir dabei mehr externe Unterstützung gewünscht?

Insgesamt sicher die rechtlichen und administrativen Aspekte. Dabei hat es sicher geholfen, dass unser CTO vorher bereits eine eigene Firma hatte und ehemalige Studienkollegen anfangs wertvolle Tips zu rechtlichen Fragen geben konnten. Mit Euch zu gründen hat natürlich auch vieles einfacher gemacht ;-).

 

Welche waren die grössten Herausforderungen am Anfang deiner Geschäftstätigkeit? Wie hast du sie gemeistert?

Die grösste Hürde – wenigstens für ein SaaS-Startup – ist am Anfang vermutlich schnell den ersten Kunden zu gewinnen. Bist du zu sparsam bei den Features reicht es vielleicht noch nicht um Kunden zu gewinnen. Ist das Ambitionslevel zu hoch, verbringst du recht viel Zeit mit der Entwicklung während der du noch kein Kundenfeedback erhältst. Für uns war die erste Verwaltung als Kunde sicher ein wichtiger Meilenstein. Danach wurden wir mit Feedback überschüttet und konnten viel fokussierter weiterentwickeln.

 

Wie schätzt du die Rahmenbedingungen der Schweiz ein, um selbst ein Unternehmen aufzubauen?

Günstig. Das gesamte Startup EcoSystem hat uns die anfängliche Orientierung enorm erleichtert und gerade in Zürich gibt es jede Menge erfahrende Gründer, die uns mit Rat und Tat unterstützt haben.

 

Nenne uns ein unternehmerisches Erlebnis, an welches du dich gerne erinnerst.

Es gibt einige wichtige Meilensteine. Danach spürst du, dass du auf dem richtigen Weg bist und hast erst einmal eine Woche gute Laune. Als wir Simon – unseren Technical Co-Founder – getroffen haben, hatten wir sofort die gleiche Vision und der Weg zum Prototyp war ziemlich schnell klar. Dann der erste Kunde, der trotz zahlreicher Bugs super enthusiastisch war. Da wussten wir, dass wir schon mal nicht am Bedarf vorbei entwickelt hatten. Und die erste Finanzierungsrunde. Mal schauen was als nächstes kommt.

 

Was möchtest du Startups mit auf den Weg geben?

Haha. Jedes Startup ist anders ;-). Vielleicht einfach die Dinge, die ich heute hoffentlich anders machen würde!

(1) Entwicklungsschritte so planen, dass bereits einzelne Features, bei uns z. B. Digitale Wohnungsabnahme oder Online Bewerbung, an den Markt können bevor die Gesamtlösung fertig ist. So gibt es viel früher Feedback und Traktion.

(2) Feedback proaktiv suchen und auch an mich ran lassen. Das ist gar nicht so leicht, wenn man viel Zeit und Geld investiert und noch nicht weiss, ob alles gut kommt.

(3) Raus aus dem Büro – so oft wie möglich. Und Telefon statt Mail!!

 

Was war der ausschlaggebende Grund, dass du dich selbständig gemacht hast?

Wir wollen ein Problem lösen, auf das wir immer wieder gestossen sind und für das es überraschender Weise noch keine gute Lösung gibt. Übrigens auch heute noch nicht.

 

Wie hat dein Umfeld darauf reagiert, als du dich selbständig gemacht hast?

Am Anfang habe ich meinen Job behalten und einfach das Pensum deutlich reduziert. Genügend Zeit für Familie, Job und Startup zu finden war und ist aber eine Herausforderung.

 

Würdest du es wieder tun? Warum?

Immer! Die Lernkurve ist fast noch steiler als vorher in der Beratung und es macht einfach mehr Spass an etwas zu arbeiten von dem man fest überzeugt ist.

 

Welches Getränk bestellst du dir an der Bar?

Bloody Mary

 

Vielen Dank für deine Antworten – wir wünschen dir und deinem Unternehmen alles Gute und weiterhin viel Erfolg!


Das Unternehmen in Kürze:

Name: Fairwalter   

Branche: Real Estate, Software

Website: fairwalter.ch

 

Wenn auch Sie in „Fasoon & Friends“ vorgestellt werden möchten, dann schreiben Sie uns bitte an friends@fasoon.ch. Vielen Dank, wir freuen uns!