Fasoon & Friends

Wir stellen vor: Gründer:innen und Unternehmer:innen

Hier stellen wir dir Gründer:innen und Unternehmer:innen vor. Keine trockenen Business-Berichte, sondern Geschichten über Hürden, Erfolge und den Mut, es einfach zu tun.

In diesem Beitrag: Maastermind GmbH

 

Wer bist du und was macht dein Unternehmen genau?

Ich bin Raphael und mit Maastermind unterstützen wir Unternehmen rund um Strategie, Marketing und Kommunikation. Eine unserer wichtigsten Dienstleistungen ist «Marketing as a Service»: Wir funktionieren dabei als externe Marketingabteilung auf Abruf und verbinden Strategie mit operativer Umsetzung. Das passt aus unserer Sicht besonders gut zu Startups und KMUs, die keine eigene Marketingabteilung aufbauen wollen oder ganz gezielt zusätzliches Know-how benötigen.

Seit wann gibt es eure Firma?

Seit Mitte 2020 als GmbH, als Einzelfirma war ich schon ein wenig länger unterwegs.

Wie viele Personen arbeiten für deine Firma?

Aktuell sind es fünf.

Wie lange hat es gedauert von der ersten Idee bis zur offiziellen Gründung?

Was lange währt, wird endlich gut? Es hat einige Jahre gedauert. Ich hatte viele Jahre spannende Jobs im Marketing und in der Kommunikation mit vielen Freiheiten als Angestellter. Den Wunsch nach der eigenen Firma gab es aber schon lange.

Welche Themen haben dich in der Gründungsphase am meisten beschäftigt? Hättest du dir dabei mehr externe Unterstützung gewünscht?

Als der Entschluss feststand, haben mich nicht mehr viele Dinge lange «beschäftigt». Es ging dann Schritt für Schritt ziemlich schnell vorwärts. Es gibt viele Dinge einfach zu tun und abzuhaken, um sich voll und ganz auf die eigenen Dienstleistungen, den USP und seine Kundinnen und Kunden zu fokussieren. Bezüglich Gründung selbst gibt es in der Schweiz sehr viele Anlaufstellen und Profis wie das Fasoon-Team. Wobei ich transparent anfügen darf, dass ich seit einigen Jahren mit meiner Firma Fasoon im Marketing betreue. Als Marketing-Leiter im Auftrag ganz im Sinne von «Marketing as a Service».

Welche waren die grössten Herausforderungen am Anfang deiner Geschäftstätigkeit? Wie hast du sie gemeistert?

Für unser Geschäft sind keine grossen finanziellen Investitionen nötig, was die Finanzierung sehr einfach macht. Die grösste Herausforderung im Dienstleistungssektor mit hoher Konkurrenz ist es aus meiner Sicht, einen Kundenstamm zu gewinnen und Tag für Tag zu überzeugen. Akquise mit der passenden Strategie und ein selbstbewusst-kritischer Umgang mit der eigenen Idee sind deshalb für den Start das A und O.

Wie schätzt du die Rahmenbedingungen der Schweiz ein, um selbst ein Unternehmen aufzubauen?

Es gibt viele Anlaufstellen und Profis für die Gründung. Die Gründung selbst ist mit unterschiedlichen Rechtsformen je nach unternehmerischem Vorhaben ohne allzu grosse Investitionen möglich. Dazu kommt, dass die unternehmerische Tätigkeit insgesamt nicht so «überreguliert» ist wie in unseren Nachbarländern. Das kommt uns zugute.

Nenne uns ein unternehmerisches Erlebnis, an welches du dich gerne erinnerst.

Ich startete das Unternehmen allein, wollte aber von Anfang an ein Netzwerk aufbauen, mit dem wir auch grössere Aufträge und ein breites Spektrum an Aufgaben abdecken können. Als ich an die ersten Personen herantrat und diese meine Idee und das Geschäftsmodell auch nicht ganz abwegig fanden, gab das noch viel mehr Drive, als eh schon vorhanden war.

Was möchtest du Startups mit auf den Weg geben?

«Done is better than perfect» und «Machen ist wie wollen, nur geiler». Das ist zwar total abgedroschen, trifft es aber trotzdem ganz gut. Du brauchst eine Strategie und ein Konzept, dann musst du es aber einfach machen. Vielleicht fällst du auf die Nase, es geht dann aber trotzdem weiter. Um eine Erfahrung reicher 😉. Also: (Weiter-)Machen ist aus meiner Sicht angesagt.

Was war der ausschlaggebende Grund, dass du dich selbständig gemacht hast?

Freigeist, Lust auf Neues, Selbständigkeit, Verantwortung, Freude, Drive …

Wie hat dein Umfeld darauf reagiert, als du dich selbständig gemacht hast?

Unterschiedlich. Mehrheitlich positiv und motivierend.

Würdest du es wieder tun? Warum?

Auf jeden Fall. Weil wir schlank, schnell und motiviert unterwegs sind. Und es trotz fehlender Sicherheiten einer Anstellung sehr viel Spass macht, sein eigener Chef zu sein.

Was tust du, um dich von den vielfältigen Herausforderungen als Unternehmer:in zu erholen?

Rausgehen, Sport treiben, reisen, essen und geniessen, mich an neuen Orten inspirieren lassen, Leute treffen. Und manchmal einfach nichts tun, wenn auch selten.

Ohne welches digitale Tool (App, Software, Gadget) würdest du im Arbeitsalltag nicht überleben?

Es ist weniger das eine Tool als das Zusammenspiel. Kommunikation, Planung, Content und inzwischen natürlich KI gehören bei uns zum täglichen Werkzeugkasten. Entscheidend ist am Ende nicht das Tool, sondern dass es uns schneller und besser in die Umsetzung bringt. Wenn ich eines nennen müsste: Todoist, um alle meine Tasks zu koordinieren und organisieren.

Nutzt du künstliche Intelligenz in deinem Business (z. B. für Content, Prozesse oder Planung)? Wie wichtig ist es für dich?

Ja, definitiv. Wir integrieren KI in unsere Arbeitsprozesse, zum Beispiel bei der Content-Erstellung oder Datenanalyse, und beraten auch Kundinnen und Kunden beim Einsatz von KI-Tools. Für uns ist KI kein Selbstzweck, sondern dort spannend, wo sie Effizienz steigert und mehr Raum für Strategie, Ideen und gute Umsetzung schafft.

Wie/wo arbeitet ihr? Klassisch im Büro, komplett remote oder hybrid?

Hybrid. Das passt ziemlich gut zu unserem «Marketing as a Service»-Ansatz: Wir integrieren uns eng in die Strukturen unserer Kundinnen und Kunden und arbeiten so, wie es für Projekt, Team und Zusammenarbeit am meisten Sinn macht.

Welches Getränk bestellst du dir an der Bar?

Ein Glas Weisswein oder Bier.

Wenn dein Unternehmen ein Song wäre, welcher wäre das?

In all meine Jobs, Projekte, Unternehmen fliesst immer ganz viel von mir selbst, deshalb nenne ich einen Song, der mich ganz gut repräsentiert: «I need you» von Jon Batiste. Der Song ist ziemlich verspielt, hat einen lässigen Flow, ist super optimistisch und thematisiert etwas ganz Wichtiges (auch) fürs Geschäft: Verlässliche Partnerschaften und dass es nicht nur immer um Geld gehen kann.

 

Vielen Dank für deine Antworten – wir wünschen dir und deinem Unternehmen alles Gute und weiterhin viel Erfolg!

 

Das Unternehmen in Kürze:

Name: Maastermind GmbH

Branche: Marketing und Kommunikation / Marketing as a Service

Website: maastermind.ch 

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